Betrug - Samstag, 20.06.2009 18:56

Diktator sucht neue Versicherer?

Allianz, Münchner Rück, Lloyd's London, Swiss Re und weitere Versicherer haben zähneknirschend einen zweistelligen Millionen an das Reich des Kim Jong II gezahlt, obwohl es einen Verdacht auf Versicherungsbetrug gab. 

Nach einem Bericht der Washington Post gab es einen berechtigten Verdacht auf Versicherungsbetrügereien. Erst nach Zeichnung der Versicherungsverträge kam es in Nordkorea zu mehreren schweren Schadenfällen. Die Versicherungskonzerne in München, Zürich und London untersuchten die Fälle. 2004 war ein Helikopter in ein staatliches Warenhaus gestürzt. Erste Untersuchungen sprachen für einen gezielten Versicherungsbetrug. Damit nicht genug. Die Serie häufte sich. Fähren sanken, Fabriken brannten und Züge entgleisten. Hohe Summen waren im Spiel.

Das international isolierte Land, das seit Jahren einen maroden Staatshaushalt hat, konnte die Finanzspritzen der Versicherer gut gebrauchen. Der konkrete Beweis für einen gezielten Betrug konnte jedoch erbracht werden, so dass Kim Jong II über die Großkonzerne triumphieren konnte, die dem Diktator daraufhin einen Vergleich anboten. Doch aus Schaden wird man klug: Unisono erklärten die betroffenen Versicherungskonzerne am vergangenen Freitag, dass seit Auftauchen der Zweifel keine weiteren Verträge mit Nordkorea geschlossen wurden.    

Tags: Betrugsvorwurf, organisierte Versicherungsbetrügereien, Schäden vorgetäuscht

Prävention - Freitag, 30.09.2011 07:35

Warnung an Studenten vor betrügerischen Wohnungsvermittlern

Der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen naht - gleichzeitig steigen die Zahlen eines Kriminalitätsphänomens, von dem hauptsächlich junge Studenten betroffen sind. Die jungen Leute fallen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum Betrügern zum Opfer.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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