Plagiate - Mittwoch, 18.11.2009 08:34

Daniel Weippert, Geschäftsführer in der Europazentrale in Düsseldorf ist jetzt erstmals erstmals gerichtlich gegen einen Produktpiraten vorgegangen. Ein italienischer Importeur hatte illegale Nachbauten des chinesischen Herstellers FYPumps in den Verkehr gebracht. Ein Gericht verurteilte den Verkäufer im September nach kurzem Prozess. Das harte Vorgehen sei nötig, da sich die Situation zuspitze, sagt Weippert.
Die Plagiate kommen überwiegend aus Asien und werden in Deutschland sowie anderen Ländern Europas angeboten. Zwar stehe als Hersteller nicht Tsurumi drauf, doch könne der Anwender äußerlich kaum einen Unterschied feststellen, wenn selbst die Modellbezeichnungen ähnlich seien.
Die Fälscher kopieren dann auch gleich die komplette Betriebsanleitung.
Besonders betroffen sind die bewährten Vielzweckpumpen der Serien KTZ und HS. Sie sind wie alle Pumpen Tsurumis mit einer patentierten Technik ausgestattet, die einen ausfallsicheren Dauerlauf selbst im kritischen Schlürfbetrieb gewährleistet.
Eine Untersuchung der Plagiate zeigte, dass gravierende Sicherheitsmängel und Leistungsschwächen festzustellen sind, die im Katastrophenfall auch erhebliche Schäden anrichten können. Tsurumi vergibt keine Fertigungslizenzen oder arbeitet mit Billigmarken, so die Begehrlichkeiten auf Seiten der Produktpiraten sehr groß sind.
Wer Zweifel an der Identität seiner Pumpe hegt, kann sich zwecks Prüfung unter Telefon 0211-417937450 an Tsurumi wenden.
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