Gefahren im Internet - Samstag, 21.11.2009 14:26

Banking-Trojaner sucht Kreditkartenkunden

Ein gefährlicher Banking-Trojaner ist im Umlauf. Die Datenjagd nach Kundendaten geht in die nächste Runde. Kriminelle versuchen mit einer neuen Welle heimische PCs mit weltweit millionenfach abgesetzten E-Mails auszuspionieren.

Trojan.Win32.Sasfis.vbw flattert als Zahlungsaufforderung ins Postfach unbedarfter Internetnutzer. Die Betrüger fordern die Kunden dazu auf, ihre Rechnung zu begleichen oder die Zahlung mit Hilfe eines angehängten Tools zu stornieren.

Statt eines Tools zum Storno installieren Anwender durch diese Aktion einen gefährlichen Banking-Trojaner, der es primär auf Kreditkarteninformationen und Onlinebanking Login-Daten abgesehen hat. Namhafte Firmen treten als angebliche Absender auf. Benutzt wurden Namen großer amerikanischer Unternehmen wie Microsoft, Citrix, Delta Airlines, Starbucks, Yahoo, Novell, Black & Decker, Avis, NBC Universal, Steinway & Sons oder Jones Soda Co.

Der Datenklau beginnt sofort nach erfolgreicher Installation, so dass der Trojaner den Kontakt zu mehreren Servern in der Ukraine und den USA aufnimmt, um dort die Informationen abzulegen und um weitere Schadprogramme zu laden.

Nach dem Datenmissbrauch in Spanien versuchen Cyberkriminelle offensichtlich an neue Kreditkarten und Bank-Informationen zu gelangen. Den Internetnutzern kann man nur empfehlen auf keinen Fall die an eine Zahlungsaufforderung angehängten Programme zu installieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei einem Programm mit dem Namen module.exe.

Dieses Dienstprogramm installiert ein Trojanisches Pferd. Es nistet sich tief in ihre Systeme ein und führt weitere schadhafte Aktionen aus. Ziel der Kriminellen ist es, den Computer komplett und unbemerkt unter Kontrolle zu bringen.

Unbekannte Absender inkl. deren Mail-Anhänge, die Rechnungen, Zahlungsaufforderungen oder sonstige Versprechungen beinhalten,
sollte auf jeden Fall mit der nötigen Skepsis betrachtet werden und im Zweifelsfall eher konsequent gelöscht werden.

Tags: Betrug, Crime, Daten-Flohmarkt, Datendiebe, Datenklau, Datensicherheit, Datensicherung, Download-Abzocke, Etikettenschwindel, Identitätsfälschung, Konsumentenschutz, Nicht mit mir, Risikominimierung, Tatmittel Internet

Urteil der Woche - Sonntag, 30.05.2010 22:30

Steuersünder - Strafbefreiende Selbstanzeige nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit

Mit dem Beschluss in der Strafsache -1 StR 577/09- vom 20.05.2010 hat der Bundesgerichtshof die Anforderungen an die Selbstanzeige bei Steuervergehen erheblich verschärft. Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit möglich. Werden bei der Selbstanzeige frühere Taten verschwiegen und nur diejenigen Taten offenbart, deren Aufdeckung durch den Fiskus befürchtet werden, dann scheidet eine Strafbefreiung auch aus, wenn die Steuerhinterziehung entdeckt ist.

Das Landgericht München II hatte den Angeklagten wegen Steuerhinterziehung und Betruges in mehreren Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.

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Produktwarnungen - Montag, 14.06.2010 11:37

Löschdecken mit Verletzungsrisiken

Bei Kleinbränden sind Löschdecken in Haushalten und Gewerbe ein sinnvoller Schutz. Das Schnellwarnsystem der Europäischen Union (Rapex) meldet allerdings vermehrt Gefahren, die selbst von der Nutzung einer Löschdecke ausgehen können. Die Sicherheitsstandards der einschlägigen europäischen Norm EN 1869 scheinen einige Hersteller nicht zu erfüllen. Vor dem Kauf einer Löschdecke sollte man sich entsprechend informieren, damit einem im Brandfall ein Produkt zur Verfügung steht, das nicht selbst nach wenigen Sekunden in Brand gerät.

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Diebstahl - Freitag, 09.07.2010 21:01

Umfangreiches Werkzeug gestohlen

In der Nacht zum Freitag wurden in Löhne drei Fahrzeuge eines Dachdeckerunternehmens an der Lübbecker Str. aufgebrochen. Aus den Fahrzeugen wurde umfangreiches Werkzeug gestohlen. Neben Akku-Bohrhämmern waren auch Bohrschrauber, Hand- und Kettensägen sowie Schlagbohrmaschinen das Ziel der Täter.

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