Betrug - Montag, 23.11.2009 15:14

Krise begünstigt Delikte in Unternehmen

Nach einer Studie von Pricewaterhouse Coopers in der Schweiz müssen Unternehmen stärker mit einem günstigen Umfeld für Wirtschaftskriminalität rechnen. Begünstigt werden laut Gianfranco Mautone die Delikte Veruntreuung, gefälschte Geschäftsunterlagen, Datendiebstahl und Korruption. Viele Firmen unterschätzen die direkten Schäden. 129 Schweizer Unternehmen beteiligten sich an der Studie.

18 Prozent meldeten Schadensummen von über 5 Millionen Franken. Mit einer bis 5 Millionen waren 14 Prozent der Unternehmen betroffen. Bei 9 Prozent hielt sich der Schaden zwischen 500.000 und einer Million. Den Bärenanteil teilten sich 31 Prozent der Unternehmen mit einer Schadensumme von 100.000 bis 500.000 Franken. Mit der Abzocke in Unternehmen unter 100.000 Franken begnügten sich 23 Prozent.

PWC stellt in der Studie fest, dass die meisten Delikte vom mittleren und oberen Management verübt werden. Ein direkter Zusammenhang zwischen der Entlohnungspolitik besteht. Unternehmen mit variablen Lohnanteilen sind häufiger betroffen.

Rechtfertigungsversuche der Inhouse-Täter:

  • Die anderen machen es ja auch, also kann das Vorgehen nicht falsch sein (35 Prozent).
  • 70 Prozent wollen damit den gewohnten Lebensstandard erhalten.
  • Andere Manager verdienen mehr (20 Prozent).
  • Geringe Sanktionswahrscheinlichkeit (16 Prozent).

Je unrealistischer die Ziele der Geschäftsleitung sind, desto kreativer werden die Inhouse-Betrüger. Die meisten Delikte kommen in der Finanzbranche bei Banken und Versicherungen vor. Dort sei am meisten zu holen, insbesondere durch Kredit- und Versicherungsbetrug.

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Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.

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