Brand - Sonntag, 21.06.2009 19:32

Von dort war zu erfahren, dass sich die Ermittlungen zusätzlich gegen den 63-jährigen Bootseigner richten. Zeugen hatten 2 Personen beobachtet die zu Fuß vom Tatort zum Moorfleeter Deich gingen. Dort stand der PKW der Tatverdächtigen. Zunächst konnte nur die 21-jährige festgehalten werden. Dem 26-jährigen war die Flucht gelungen. Er konnte wenig später aber gestellt werden.
Im Zuge der Ermittlungen kam der Verdacht auf, dass der Bootseigner hinter der Sache steckt. In mehreren Behältnissen soll er Flüssigkeiten für die Brandstiftung bereitgestellt haben.
Neben dem Boot wurden auf dem Werftgelände zwei Sattelzugmaschinen und ein Bürocontainer beschädigt.
Das LKA 45 beschäftigt 10 Brandermittler die Fälle mit großen Schäden, Brandserien und Explosionen bearbeiten. Hamburg hat zusätzlich noch 19 Beamte in den Zentraldirektionen die eher für die Massenfälle zuständig sind. Ein Vergleich zu Niedersachsen ist erlaubt. Dort sind rund 40 Brandermittler über das Land verteilt im Einsatz. Bei den vorsätzlichen Brandstiftungen liegt die Aufklärungsquote seit 20 Jahren knapp über 35%.
Über den Fall werden wir nach Anklageerhebung und Urteil weiter berichten.
Tags: Betrug, Explosion, Motorjacht, Urteile, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch
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