Fahndung & Sicherstellung - Montag, 22.06.2009 08:44

Harte Bandagen im Gesundheitswesen

Im Gesundheitsmarkt wird zunehmend mit harten Bandagen um die Kunden geworden. Verlockende Angebote um Schnuppermitgliedschaften und Wechsel in eine andere Kasse kommen per Post. Altkunden bekommen wieder Post von Krankenkassen, die sie vor 20 Jahren verlassen haben. Den Kunden wird für die nächsten Tage eine Telefonberatung angekündigt. Falls der Kunde den Kontakt nicht wünscht, dann soll er zurückrufen oder eine Email senden.

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs beobachtet das Vorgehen. In der Jahresbilanz kommt die Wettbewerbszentrale zu dem Schluss, dass im Gesundheitswesen auf Kosten der Verbraucher miteinander konkurriert werde. Test- oder Schnupper-mitgliedschaften sind nicht risikolos. In die alte Kasse können die Patienten nämlich nicht zurück.

Tags: Crime, Gesundheitswesen, Harte Bandagen , unbedarfte Opfer

Urteil der Woche - Sonntag, 30.05.2010 22:30

Steuersünder - Strafbefreiende Selbstanzeige nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit

Mit dem Beschluss in der Strafsache -1 StR 577/09- vom 20.05.2010 hat der Bundesgerichtshof die Anforderungen an die Selbstanzeige bei Steuervergehen erheblich verschärft. Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit möglich. Werden bei der Selbstanzeige frühere Taten verschwiegen und nur diejenigen Taten offenbart, deren Aufdeckung durch den Fiskus befürchtet werden, dann scheidet eine Strafbefreiung auch aus, wenn die Steuerhinterziehung entdeckt ist.

Das Landgericht München II hatte den Angeklagten wegen Steuerhinterziehung und Betruges in mehreren Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.

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Gefahren im Internet - Montag, 28.06.2010 14:24

Schreckgespenst iPhone 4 - Produktrückruf

Die von Daily Mail berichteten iPhone 4 Rückrufe haben nur in der Welt von Twitter stattgefunden. Tatsächlich gibt es keine Rückruf-Aktion seitens Apple für das neue iPhone 4. Es handelt sich um einen Fake Account bei Twitter.

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Betrug - Mittwoch, 21.07.2010 23:22

33.654 "Blüten" im ersten Halbjahr 2010 beschlagnahmt

Der "falsche Fuffziger" ist die beliebteste Blüte in Europa. Danach kommt der 100-er und der 20 Euro-Schein. Das meiste Falschgeld wurde in diesem Jahr in Schleswig-Holstein sichergestellt.

Die Bundesbank hat im 1. Halbjahr 2010 gegenüber dem 2. Halbjahr 2009 rund 20 Prozent mehr Blüten sichergestellt. Der durch Falschgeld verursachte Schaden hat sich im gleichen Zeitraum von 1,6 auf 1,9 Millionen Euro erhöht.

Damit in Ihrer Geldbörse kein Falschgeld landet, sollten einige Tipps auch im Urlaub beachtet werden:

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