Fahndung & Sicherstellung - Montag, 22.06.2009 10:48

Mit einem Schreiben an die Vorstände der Kreditinstitute klärt Bernhardt auf über die illegalen Maschenschaften der Kontoeröffnung. Vornehmlich Täter aus dem Ausland eröffnen zunehmend Konten, wobei die alleinige sorgsame Identitätsfeststellung selbstverständlich sein sollte, aber nicht allein zum einem sicheren Check-Up führt. Bernhardt empfiehlt dringend weitere Maßnahmen vor der Aushändigung der EC-Karten. Schlüssige Bonitätsprüfungen sind für jedes Kreditinstitut machbar. Die Recherche zu weiteren Konten oder verschiedenen Schreibweisen der Kundendaten inkl. deren Adressen sollte ebenfalls kein Problem sein.
Die Kreditinstitute müssen ein Interesse daran haben, dass die Gewerbetreibenden in der Nachbarschaft mit betrügerischen Lastschriften nicht geschädigt werden. Das Sicherheitssplitting und die Sicherheitsdenke zwischen Ausgabe der EC-Karten und deren Einlösung für Einkäufe zum Nachteil der Händler kann wesentlich verbessert werden.
In den 709 Lastschriftbetrügereien war meistens nichts mehr zu machen. Die Einkäufe waren gelaufen. Mit der Masche wurde allein in Offenbach 388 mal zugeschlagen. In der Krise kann sich kaum ein Händler noch Verluste leisten.
Die Verfolgung der Täter ist Sache der Polizei. Festnahmen auch. Prävention für sichere Geschäfte geht uns alle an.
Tags: Betrug, Phantomkonten, Sicherstellung
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