Urteil der Woche - Montag, 22.06.2009 11:16

Vor den Geschworenen hat der Weinviertler am 15. Juni zugegeben geschossen zu haben. Das Opfer litt an einer chronischen Darmerkrankung. Krankheit und Schulden von 220.000 Euro wegen Spielsucht brachten das Opfer zu der Überlegung der Inszenierung eines unnatürlichen Todes. Die Selbstmordklausel in der Lebensversicherung soll dann zu der Idee geführt haben den Freund für die Tat zu gewinnen. Dafür wurden dem Freund zwei Pkw, Schmuck, Handy und auch etliche Stangen Zigaretten versprochen.
Für die Ehefrau kam der Tod des Ehemannes am 13.10.2008 völlig überraschend.
Mit dem Schuldspruch auf Mord folgten die Geschworenen dem Staatsanwalt, der das finanzielle Motiv des Lagerarbeiters betont hatte. 15 Jahre Haft gab es für den "verlangten Mord" an einem Freund.
Tags: Crime, Mord und Versicherungsbetrug, Urteile, Versicherungsmissbrauch
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