Einbruch & Brandschutz - Montag, 18.01.2010 16:30

Kriminalstatistik 2009 in Hessen

Von Innenminister Volker Bouffier wurden heute die zentralen Botschaften zur Kriminalstatistik 2009 in Wiesbaden vorgestellt. Die Zahl der Straftaten stagniere und die Aufklärungsquote verbessert sich kontinuierlich, so dass Hessen wieder eines der sichersten Bundesländer sei. Das Signal an Straftäter lautet, dass 57,8 Prozent der Fälle aufgeklärt werden und das Entdeckungsrisiko in Hessen weiter steigt.

Insgesamt ist die Kriminalitätsbelastung für die Bürger in Hessen im Vergleich der Bundesländer besonders niedrig. Hessen hat mit diesen Zahlen abermals einen festen Spitzenplatz in der Spitzengruppe der Rangliste der Bundesländer erreicht.

Diebstahlsdelikte

37,4 Prozent der gesamten Straftaten in Hessen fallen allein in den Bereich der Diebstahlsdelikte. Die erneuten Rückgänge bei den Diebstählen in/aus Kraftfahrzeugen mit einer Abnahme von 7 Prozent und bei Kraftfahrzeug-diebstählen von 3,2 Prozent führten insgesamt zu einer Reduktion von 3,6 Prozent zum Vorjahr.

Bei den Kraftfahrzeugdiebstählen ist der tiefste Stand seit Einführung der EDV-gestützten polizeilichen Erfassung (ab 1971) erreicht.

Neue Bekämpfungsstrategien und die Präventionsarbeit, insbesondere im Bereich der Diebstähle von Navigationsgeräten zeige laut Bouffier signifikante Erfolge. So wurden in 2007 noch 7.399 Navigationsgeräte entwendet. Im Jahr 2009 wurden 5.207 gestohlene Geräte registriert.

Die Zerschlagung diverser Banden im Rhein-Main-Gebiet dürfte hier maßgeblich zur Verringerung der Fallzahlen beigetragen haben, so der Innenminister.

Wohnungseinbrüche

Bei der Zahl der Wohnungseinbrüche ist ein gegenläufiger Trend mit einem Anstieg von 1.260 Fällen auf 8.573 Fälle zu verzeichnen. Die Zunahme um 17,2 Prozent schreibt der Innenminister dem veränderten Täterverhalten zu. Der Aktionsradius erstreckt sich z. B. bei den südamerikanischen Gruppierungen auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet. Die Täter arbeiten nun auch verstärkt in den Wintermonaten, wobei sich die Zahl der Einbrüche noch regional begrenzt abspielt.

Die professionelle Einbruchsberatung und die weiteren Präventionskonzepte bestätigten, dass erneut ein hoher Anteil an Wohnungseinbrüchen im Versuchsstadium stecken geblieben ist. In 3.391 Fällen blieb es so immerhin beim Versuch.

Weitere Informationen zum Thema „Einbruch“ finden Sie unter:

www.produsa.de/home/

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Produktwarnungen - Montag, 14.06.2010 11:37

Löschdecken mit Verletzungsrisiken

Bei Kleinbränden sind Löschdecken in Haushalten und Gewerbe ein sinnvoller Schutz. Das Schnellwarnsystem der Europäischen Union (Rapex) meldet allerdings vermehrt Gefahren, die selbst von der Nutzung einer Löschdecke ausgehen können. Die Sicherheitsstandards der einschlägigen europäischen Norm EN 1869 scheinen einige Hersteller nicht zu erfüllen. Vor dem Kauf einer Löschdecke sollte man sich entsprechend informieren, damit einem im Brandfall ein Produkt zur Verfügung steht, das nicht selbst nach wenigen Sekunden in Brand gerät.

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Urteil der Woche - Sonntag, 30.05.2010 22:30

Steuersünder - Strafbefreiende Selbstanzeige nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit

Mit dem Beschluss in der Strafsache -1 StR 577/09- vom 20.05.2010 hat der Bundesgerichtshof die Anforderungen an die Selbstanzeige bei Steuervergehen erheblich verschärft. Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit möglich. Werden bei der Selbstanzeige frühere Taten verschwiegen und nur diejenigen Taten offenbart, deren Aufdeckung durch den Fiskus befürchtet werden, dann scheidet eine Strafbefreiung auch aus, wenn die Steuerhinterziehung entdeckt ist.

Das Landgericht München II hatte den Angeklagten wegen Steuerhinterziehung und Betruges in mehreren Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.

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Brand - Montag, 12.07.2010 07:00

Sportwagen ausgebrannt

Ein 35 Jahre alter Sportwagen der Marke Dutton brannte komplett am 11.07.2010 an einem Feldweg der Landesstraße 228 komplett aus. Der 44-jährige Fahrzeughalter aus Erkelenz und sein 45-jähriger Beifahrer aus Mönchengladbach waren auf einer Rundfahrt. Die Männer bemerkten ein Ruckeln im Motorraum und danach eine Qualmentwicklung im Antriebsbereich.

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