Einbruch & Brandschutz - Montag, 18.01.2010 16:30

Diebstahlsdelikte
37,4 Prozent der gesamten Straftaten in Hessen fallen allein in den Bereich der Diebstahlsdelikte. Die erneuten Rückgänge bei den Diebstählen in/aus Kraftfahrzeugen mit einer Abnahme von 7 Prozent und bei Kraftfahrzeug-diebstählen von 3,2 Prozent führten insgesamt zu einer Reduktion von 3,6 Prozent zum Vorjahr.
Bei den Kraftfahrzeugdiebstählen ist der tiefste Stand seit Einführung der EDV-gestützten polizeilichen Erfassung (ab 1971) erreicht.
Neue Bekämpfungsstrategien und die Präventionsarbeit, insbesondere im Bereich der Diebstähle von Navigationsgeräten zeige laut Bouffier signifikante Erfolge. So wurden in 2007 noch 7.399 Navigationsgeräte entwendet. Im Jahr 2009 wurden 5.207 gestohlene Geräte registriert.
Die Zerschlagung diverser Banden im Rhein-Main-Gebiet dürfte hier maßgeblich zur Verringerung der Fallzahlen beigetragen haben, so der Innenminister.
Wohnungseinbrüche
Bei der Zahl der Wohnungseinbrüche ist ein gegenläufiger Trend mit einem Anstieg von 1.260 Fällen auf 8.573 Fälle zu verzeichnen. Die Zunahme um 17,2 Prozent schreibt der Innenminister dem veränderten Täterverhalten zu. Der Aktionsradius erstreckt sich z. B. bei den südamerikanischen Gruppierungen auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet. Die Täter arbeiten nun auch verstärkt in den Wintermonaten, wobei sich die Zahl der Einbrüche noch regional begrenzt abspielt.
Die professionelle Einbruchsberatung und die weiteren Präventionskonzepte bestätigten, dass erneut ein hoher Anteil an Wohnungseinbrüchen im Versuchsstadium stecken geblieben ist. In 3.391 Fällen blieb es so immerhin beim Versuch.
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