Brand - Dienstag, 30.06.2009 12:42

Das Secret Splitting lässt viele Fragen zur Risikoeinschätzung unbeantwortet. Eines steht fest. Je mehr Ungewissenheiten wir uns auf Dauer leisten, desto größer wird das Vakuum in denen sich Rettungskräfte und Brandermittler am Brandort bewegen. Im 20-Jahresvergleich wurden durchschnittlich 24.125 Fälle der Brandstiftung mit einer Aufklärungsquote von 50,7% erfasst. In den Fällen der vorsätzlichen Brandstiftung sind 13.392 Fälle in der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) registriert mit einer Aufklärungsquote von nur 35,7%.
Es fehlen uns wichtige Parameter zur Einschätzung des Täterverhaltens.
Die Zahlen bestätigen, dass ein erhebliches Dunkelfeld und große Ungewissheiten bestehen bleiben.Die vorsätzlichen Branddelikte sind in 2007 bereits um 5,8 % Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Nach dem neuesten Bericht der Innenministerkonferenz wurde für 2008 abermals eine Steigerungrate zum Vorjahr um weitere 6,2 Prozent festgestellt.
Die Aufklärungsquote lag jetzt nur noch bei 33,4 Prozent.
Für die Brandursachenermittlung und die Risikoprognose in die Zukunft
bleibt auch immer öfter unklar, wer von dem Brand einen Vorteil hätte haben
können.
Eine Gesamtstatistik aller Brände ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht vorhanden.
In dem Seminar "Brände ohne Ende" werden am 10. + 11.09.2009
in Solingen Fachexperten den komplexen Fragen und neuen Möglichkeiten
der Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Wissenschaft, Hersteller
und Versicherungen nachgehen.
In verschiedenen Live-Demos werden Ermittlungs- und Lösungsansätze präsentiert.
Weitere interessante Informationen zum Thema "öffentliche Sicherheit" finden Sie unter dem Portal des Zukunftsforum öffentliche Sicherheit:www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de
Das Grünbuch ist im Download erhältlich.
Tags: Brandgefahr, Brandruine, Brände ohne Ende, Chronik , Crime, Crimereport, Den Tätern auf der Spur, geringe Aufklärungsquote, Innovationsplattform, Konsumentenschutz, Kriminalstatistik, Produktsicherheit, Produsa, Proversicherer, Risikomanagement, Risikominimierung, Versicherungsmissbrauch, Vollbrand, vorsätzliche Brandstiftung, Vortäuschen von Straftaten, Zukunftsforum öffentliche Sicherheit
Weitere Meldungen: Versicherungsbarometer
Weitere Meldungen: Produktwarnungen
Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.