Diebstahl - Dienstag, 04.05.2010 16:15

Profidiebe organisieren den Autodiebstahl ohne Grenzen

Die Zahl der Autodiebstähle steigt. Egal, ob sündhaftteurer Porsche, SUV,  Audi , VW , der Reisebus oder der Bagger. Geklaut wird überlall. 6,2 Millionen Fahrzeuge stehen mittlerweile laut Interpol weltweit in der Fahndung. Seit dem Jahr 2000 wurden jährlich nicht mehr als 400.000 Fahrzeugeinheiten gestohlen gemeldet.

Im Jahr 2009 hat sich das Lagebild schlagartig verändert.

Die Diebstahlquote stieg allein von 2008 zu 2009 auf 1.581355 Millionen Fahrzeuge an. In der BRD stiegen die Diebstähle erstmals nach 1993 gleich um 9 Prozent auf 40.375 Fälle. Die Zahl der dauerhaft gestohlenen Fahrzeuge lag bei mehr als 13 Prozent, was die Schadenquoten der Kaskoversicherungen zusätzlich belastet.

Selbst in Bayern, einem der sichersten Bundesländer stiegen die Zahlen erstmals nach Jahren wieder um 4,9 Prozent. In grenznahen Gebieten wie Brandenburg und Sachsen waren Zuwächse von 30,9 bzw. 32 Prozent zu verzeichnen. Berlin ist Spitzenreiter mit 36 Prozent.

Dabei stehen die besonders beliebten Automarken auch bei den Dieben hoch im Kurs.

Golffahrer traf es im ersten Quartal 2010 ganz hart. In den Niederlanden wurde ein Plus von 216,7 Prozent festgestellt.

Auch in Österreich führt VW die Spitze der von Dieben beliebtesten Fahrzeuge an (32,7 Prozent). Dahinter folgen mit einigem Abstand Audi (19,5) und BMW (8,6).

Auf dem Wunschzettel der Diebe stehen immer mehr junge und vor allem sicherheitstechnisch ausgereifte Fahrzeuge, die eigentlich als „unklaubar“ gelten.

Die Fahrzeugdelikte nehmen grenzüberschreitend zu, wobei hochtechnisch organisierte Banden die Elektronik austricksen. Moderne Wegfahrsperren, insbesondere bei Luxusfahrzeugen sind offensichtlich kein Hindernis mehr.

52 von 79 Verfahren zur organisierten Kriminalität betreffen bereits Eigentumsdelikte rund um Kraftfahrzeuge.

Arbeitsteilig wird von Technikern und Transporteuren die Verbringung der Fahrzeuge zum Zielland organisiert. In Basislagern werden die Fahrzeuge zuvor präpariert und dann rasch verkauft. Die wahren Organisatoren bleiben im Hintergrund.

Spezielle Probleme bereiten den Versicherungen, Leasing- und Mietwagenunternehmen auch die Zahl der Veruntreuungen und die Jacking-Fälle um an die Autoschlüssel zu gelangen.

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Produktwarnungen - Montag, 17.10.2011 08:00

Überhitzungsgefahr bei SAAB 9-3 und 9-5

Durch eine defekte Verbindung am Motorblock kann unter Umständen die Heizung der Modelle Saab 9-3 und 9-5 überhitzen und einen Brand im Fahrzeug verursachen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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