Fahndung & Sicherstellung - Donnerstag, 20.05.2010 11:15

Kunstdiebstahl in Paris

Dem Pariser Museum für moderne Kunst sind fünf Kunstwerke im geschätzten Wert von einer halben Milliarde Euro gestohlen worden. Mit diesem Wert zieht Paris gleich mit dem spektakulären und ungeklärten Kunstdiebstahl in Boston. Nach Angaben der Polizei handelt es um Kunstwerke von Pablo Picasso, Henri Matisse, George Braque, Amedeo Modigliani und Fernand Leger. Der Diebstahl wurde heute bei der Öffnung des Museum entdeckt. Der Einbruch soll über ein eingeschlagenes Fenster verübt worden sein. Die genauen Details hält die Polizei noch zurück.

Der Radiosender France Info meldete, dass unter den geraubten Kunstschätzen die Bilder „Le pigeon aux petits pois“ von Pablo Picasso und „La pastorale“ von Henri Matisse seien.

Ein Wachmann soll den Raub kurz vor sieben Uhr heute Morgen bemerkt haben. Von einer Überwachungskamera sind Videoaufnahmen vorhanden, die einen Täter beim Einstieg in das Gebäude zeigt.

Mit diesem Coup tritt Paris in die Fußstapfen des bisher größten Kunstdiebstahl der Geschichte. In der Nacht zum 18. März 1990 wurden elf Gemälde aus dem Isabella-Stewart-Gardner-Museum in Boston gestohlen . Die Bilder sind bisher nicht aufgetaucht. Bilder von Rembrandt, Vermeer, Degas und Manet ließen die Diebe mitgehen. Die Beute hatte nach Schätzungen einen Wert von bis zu einer halben Milliarde Dollar. Eine Belohnung von 3,7 Millionen Euro ist noch ausgesetzt.

Tags: Den Tätern auf der Spur, Diebstahl, Einbruchserie, Fighting Crime, internationale Vertriebswege, Kriminalitätsbekämpfung, Kunst und Kriminalität, Kunstdiebstahl, Kunstgegenstände, Kunstkriminalität, Millionengeschäft, Museum, Sicherheitsmängel, Vermögensrückgewinnung, Versicherungsschutz, Vertrauen durch Sicherheit, Videoüberwachung

Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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Prävention - Freitag, 30.09.2011 07:35

Warnung an Studenten vor betrügerischen Wohnungsvermittlern

Der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen naht - gleichzeitig steigen die Zahlen eines Kriminalitätsphänomens, von dem hauptsächlich junge Studenten betroffen sind. Die jungen Leute fallen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum Betrügern zum Opfer.

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